Wohin geht die Fahrt? Bis zum 11. April 2010 ist im Museum für Kunstund Kulturgeschichte Dortmund die Ausstellung „Berliner Impressionismus“ mit 63 Gemälden von Corinth, Liebermann und Slevogt aus der Nationalgalerie Berlin zu sehen. Einen Überblick über den deutschen Impressionismus mit rund 180 Exponaten bietet die Ausstellung in der Bielefelder Kunsthalle (bis 28. Februar 2010).
Was gibt’s zu sehen? Der „französischen Leichtigkeit“ mit ihrer hellen Farbgebung wird die „deutsche Ernsthaftigkeit“ entgegengesetzt. Deutsche Impressionisten greifen außer Naturund Familienszenen sozialkritische Themen aus der Arbeitswelt auf.
Was lockt Schüler besonders an? Kinder und Jugendliche können mit Spürsinn die schemenhaften Bildelemente erraten und gegenständlich werden lassen. Zudem gilt es, Bezüge zur Gegenwart zu entdecken und etwas darüber zu erfahren, wie Kunst für Wilhelm II. zu sein hatte, nämlich pathetisch und moralisch erbaulich.
Welcher Unterricht profitiert? Kunst und Geschichte. Die Ausstellung in Bielefeld ist für Schüler aller Altersstufen geeignet; die in Dortmund richtet sich in erster Linie an Schüler der Sekundarstufe I und II.
Gibt es Angebote für Schulklassen? Die Kunsthalle Bielefeld bietet je nach Altersstufe verschiedene Führungen an, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten. In Dortmund gibt es ein Schulklassenprogramm mit einem Überblick über die Entstehung des Impressionismus.
Was kostet der Eintritt? Kunsthalle Bielefeld: 1 Euro pro Schüler bei Buchung einer Führung; ohne Führung 2 Euro, der Eintritt für zwei Lehrer ist frei. Eine Voranmeldung für Schulklassen – auch ohne Buchung einer Führung – ist erforderlich (Telefon: 0521/3299950-13 oder marquardt@kunsthalle-bielefeld.de). www.kunsthalle-bielefeld.de Museum für Kunst- und Kulturgeschichte Dortmund: 2 Euro pro Schüler (im Klassenverband), Tel. 0231/5025522 www.mkk.dortmund.de
Inke W. Schumacher
