Liebe Grüße!
Tobias Hübner
Neue Medien im Deutschunterricht
www.medienistik.de
Ich lese nun seit mehreren Jahren Ihre Fachzeitschrift Forum Schule.Der Titel "Keine Angst vor schwierigen Schülern" hat mich einfach mal motiviert Ihnen eine kleine Mitteilung zu geben.Es gibt keine "schwierigen" Schüler oder Schülerinnen, es gibt nur "schwierige" Situationen.
Mit freundlichen Grüßen
Beate Molitor
Antiaggressions- und Deeskalationstrainerin
Sehr geehrte Frau Molitor,
vielen Dank für Ihre Zuschrift, und schön, dass Sie unser Magazin schon seit Jahren lesen. Was wir unter schwierigen Schülern verstehen, finden Sie auf der Seite 9 der Ausgabe: verhaltensauffällige Schüler, Schüler mit Lernstörungen, Schüler mit ADHS, traumatisierte Kinder und Jugendliche und Schüler mit sozialen Störungen. Natürlich sind die Grenzen zwischen "normalem" und "auffälligem" Verhalten fließend, aber Realität im schulischen Alltag ist, dass einzelne Schüler aufgrund ihres problematischen Verhaltens auffallen - und zwar immer wieder diesselben. Diese als schwierige Schüler zu bezeichnen, bedeutet nun keineswegs, den Kindern damit die Verantwortung für ihr Verhalten aufzubürden und mögliche Hintergründe auszublenden. Es bedeutet allerdings, ein von Lehrern als Problem wahrgenommenes Phänomen ernstzunehmen und Lösungswege aufzeigen zu können.
Mit freundlichem Gruß
Andrej
Priboschek
Redaktionsleiter Forum
Schule